Willkommen beim Intro Scuba Programm
Tauchen ist so einfach und ein Abenteuer zugleich
!

Revison 1.1

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Lust auf ein neues Abenteuer?
Lasst uns gemeinsam die Unterwasserwelt entdecken!

Deine Tauchschule:

Tauchen ist die Raumfahrt des kleinen Mannes

Du warst schon immer begeistert von der Natur und von der Unterwasserwelt? Hast vielleicht sogar Bekannte und Freunde, die bereits fasziniert sind vom Tauchen und du überlegst nun selbst damit anzufangen?

Man benötigt nicht jede Menge Wissen im technischen sowie theoretischen Bereich. Es ist alles gar nicht so kompliziert, wie man es vielleicht vermutet!

Durch das Tauchen wird uns eine Möglichkeit geboten, die Unterwasserwelt mit all ihren schönen Facetten zu entdecken. Wir können Delfine, Wale, jede Menge Fische, Korallenriffe, Wracks und noch viel mehr unter Wasser beobachten und erkunden. Wenn du das Tauchen lernst, wirst du dich in einer wundervollen neuen Welt bewegen und mit einer Schwerelosigkeit alles unter Wasser genießen. Träume können dadurch wahr werden! Es ist nur ein kleiner Schritt, um diesen Wunsch zu erfüllen und es ist gar nicht so schwer, wie man denkt.

Unter Wasser herrscht ein völlig anderer Planet. Eine neue Welt, die man erblicken, erforschen und beobachten kann. Andere tolle Lebewesen, die man nicht so einfach zu sehen bekommt, die gemütlich durchs Wasser gleiten und uns neugierig entgegenblicken. DU selbst hast die Möglichkeit dieses tolle Erlebnis immer wieder zu erleben. Es dir zu ermöglichen die Unterwasserwelt immer wieder aufs neue zu entdecken und unbezahlbare Momente zu genießen.

Lerne unter Wasser zu atmen!
Lerne, wie es sich anfüllt unter Wasser
zu schweben!
Lerne die Ausrüstung kennen!

Und schon beginnt DEINE neue Reise in eine unbekannte wundervolle Welt.

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Also, los geht‘s ….

Nun startest DU!

Das NSC Intro Scuba Programm ermöglicht dir die Unterwasserwelt zu erleben, das erste Atmen unter Wasser, Fische und Pflanzen zu entdecken und im Wasser zu schweben. An deiner Seite wird die ganze Zeit dein gut ausgebildeter NSC Tauchlehrer/in sein.

Zu allererst geht es um deine Gesundheit. Es sollte nicht getaucht werden mit Fieber, einer Erkältung oder du dich allgemein unwohl fühlst. Bitte tauche niemals, wenn du dich krank fühlst oder du dich nicht fit fühlst. Wenn du Vorerkrankungen hast, muss dein Arzt, sein OK geben. Bist du Fit, kann dein Abenteuer auch schon beginnen.

„Dein erstes Atmen unter Wasser“


Das NSC Intro Scuba Programm sorgt dafür, dass du dieses Abenteuer sicher und mit viel Spaß erleben kannst!

Was beinhaltet das Intro Scuba Programm?

  • du lernst die Tauchausrüstung kennen
  • du lernst die ersten Handzeichen kennen
  • du lernst die ersten wichtigsten Regeln kennen
  • du lernst einige Grundübungen, die man fürs Tauchen wissen muss
  • du lernst ein paar Grundlegende Information kennen
  • du erhältst einen kleinen Eindruck in die Tauchphysik

(Hier noch ein Bild einfügen?)

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Physikalische Grundlagen beim Tauchen

Die Physik spielt beim Tauchen eine entscheidende Rolle. Aber keine Sorge, du musst keine Doktor Arbeit geschrieben haben, um das zu verstehen. Und solltest du einmal eine Frage haben kannst du immer zu deinem Tauchlehrerin oder Tauchlehr gehen.

Unsere Luft

Die Luft, die du atmest, ist ein Gasgemisch. Dieses Gasgemisch besteht zu 78% aus Stickstoff, zu 21% aus Sauerstoff und zu ca. 1% aus Edelgasen. Dieses Gasgemisch nimmst du mit jedem Atemzug auf.

Der Druck

Der Druck ist eine physikalische Einheit und kann als die Kraft, die auf eine bestimmte Fläche wirkt beschrieben werden. Gemessen und angegeben wird der Druck in bar.

Auf der Meereshöhe beträgt der Luftdruck 1 bar. Eine Wassersäule von 10m Höhe verursacht einen Druck von 1 bar. Das bedeutet, das der Wasserdruck alle 10m Wassertiefe um 1 bar zunimmt. Taucht man 10m tief beträgt der Umgebungsdruck schon 2 bar.

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Druckausgleich

Damit wir unser Trommelfell nicht schädigen, machen wir einen Druckausgleich. Im Bereich des Nasenerkers drückt man die Nasenflügel zusammen, sodass man nicht mehr einatmen kann und nun drückt man vorsichtig Luft in die Nase. Hierbei kann es sein, dass man ein leichtes „knacken“ in den Ohren spürt. Dies ist der Druckausgleich. Wenn man immer tiefer taucht, muss man den Druckausgleich öfter Wiederholen. Da immer mehr Wasser über einem liegt und mehr Druck auf das Trommelfell wirkt. Beim Auftauchen ist dies nicht nötig, dort geschieht es von alleine. Der Druck des Wasser steigt schon nach den ersten Metern, deswegen nicht erst mit dem Druckausgleich beginnen, wenn man es in den Ohren merkt, sondern schon direkt nach dem Abtauchen damit beginnen.

„Dein Tauchlehrer/in wird dich immer an einen Druckausgleich erinnern“

(Bild einfügen)

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Luftgefühlte Bereiche am und im Körper

Der steigende Druck wirkt sich ebenso auf die luftgefühlten Bereiche deines Körpers aus. Die Hohlräume werden zusammen gedrückt – ihr Volumen wird kleiner. Das bedeutet, dass die Verringerung des Volumens im umgekehrten Verhältnis zum Druck steht. Ein kleines Beispiel: Nimmt man einen Luftballon der an der Oberfläche mit Luft gefüllt wird und taucht mit ihm auf 10m Wassertiefe ab, so halbiert sich sein Volumen. Nimmt man ihn wieder mit zur Oberfläche, so verdoppelt sich das Volumen wieder.

Elastischer Hohlraum:

  • die Lunge

(Hinweis Bild zur Lunge)

Hohlräume mit starren Wandungen:

  • Ohr (Außenohr, Mittelohr)
  • Nasennebenhöhlen
  • Zähne

(Hinweis Bild zum Ohr)

Künstliche Hohlräume:

  • Tauchermaske
  • Trockentauchanzug
  • Trockentauchhandschuhe

(Hinweis Bild dazu)

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Was wird fürs Tauchen benötigt?

Dein Tauchlehrer/ Tauchlehrerin sucht mit dir zusammen die passende Tauchausrüstung zusammen. Damit du sicher Tauchen kannst!

  • Tauchflossen = um sich entspannt im Wasser zu bewegen
  • Tauchanzug = um nicht unter Wasser zu frieren
  • Jacket = um die Flasche zu tragen und im Wasser schweben zu können
  • Tauchmaske = um die schöne Unterwasserwelt zu beobachten
  • Schnorchel = um über Wasser Luft zu sparen
  • Atemregler = um unter Wasser Luft zu bekommen
  • Finimiter = um zu überprüfen, wie viel Luft man noch hat
  • Blei = um unter Wasser zu bleiben und das perfekte Gewicht zu haben, um zu schweben

Wie bekommen wir unter Wasser Luft?

Durch den sogenannten Atemregler, der an die Flasche angeschlossen wird, kann die extrem komprimierte Luft heruntergeregelt werden. Mit dem Atemregler sind noch zwei Lungenautomaten verbunden diese regeln die Luft auf den jeweiligen Umgebungsdruck und wir können durch den Lungenautomaten Luft holen.

Wie geht es nun runter?

Durch den Neopren Anzug hat man viel Auftrieb, das heißt das die eingeschlossenen Luftblasen dafür sorgen, dass man an der Oberfläche wie eine Boje rum schwimmt.  So wäre das Abtauchen mit großen Anstrengungen verbunden. Und hier kommt das Blei und das Tarierjacket zum Einsatz. Durch den Blei hast du mehr Gewicht, um unter Wasser zu kommen. Das Jacket gibt dir die Möglichkeit im Wasser zu tarieren. Hier muss man drauf achten den Inflator Schlauch richtig zu benutzen. Wenn man Luft rein bekommen möchte, dann drückt man den kleinen Knopf. Schon füllt sich das Jacket mit Luft und man steigt auf. Um die Luft wieder raus zu lassen muss man den Inflator an die höchste Stelle halten, damit die Luft entweichen kann.

(Hinweis Bild einfügen)

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Lungenautomaten klären

Wenn wir den Lungenautomaten nicht mehr im Mund haben füllt sich dieser mit Wasser. Damit wir uns nicht verschlucken, wenn wir diesen wieder im Mund nehmen, müssen wir ihn ausblasen. Du nimmst den Lungenautomaten in den Mund und gibst einen Luftstoß in den Automaten hinein. So wird das Wasser nach außen verdrängt und du kannst wieder normal atmen.

Neben den klären mit der Luft aus der Lunge gibt es auch noch die „Luftdusche“. Diese Taste kannst du direkt am Automaten betätigen, wenn du diesen in den Mund genommen hast. Damit das Wasser nicht in deinen Rachen rein kommt, musst du die Öffnung des Mundstückes mit deiner Zunge blockieren, um nicht noch eventuell kleine Wassertröpfchen in den Mund zu bekommen. Danach kannst du wieder ganz normal weiter atmen.

Erinnerung:
Sobald der Lungenautomaten nicht mehr in deinem Mund ist, nicht die Luft anhalten, sondern immer kleine Luftblasen aus dem Mund entweichen lassen.

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Nie die Luft anhalten!


Skills mit dem Lungenautomaten

Sollte dir unter Wasser einmal der Lungenautomat aus dem Mund fallen ( z. B. weil du unter Wasser lachen musst) gibt es eine einfache Übung, den Lungenautomaten wieder zu erlangen und deinen Tauchgang mit Freude fortzusetzen.

Mit deiner Schulter und deinem Oberkörper neigst du etwas nach rechts. Nun strecke den rechten Arm nach hinten weg. Schwinge dann deinen Arm mit einer Kreisbewegung nach vorne, bis der Schlauch vom Lungenautomaten an deinem Ober- oder Unterarm hängt. Taste mit deiner linken Hand den rechten Arm nach dem Schlauch ab und greife dir den Lungenautomaten. Nun kannst du ihn wieder in den Mund nehmen. Denke vorher daran diesen auszublasen oder die Luftdusche zu betätigen.

(Hinweis: Bild hinzufügen)

Maske ausblasen

Beim Tauchen kann es passiere, die Maske leicht beschlägt. Das ist zwar im ersten Moment unangenehm aber mit einer einfach Übung kann man dies unter Wasser lösen und muss nicht erst wieder auftauchen.

Lass eine geringe Menge Wasser in die Tauchmaske, indem du am oberen Rand die Maske etwas zusammenkneifst. Neige deinen Kopf leicht nach unten Richtung Brust. Drücke mit deinen Fingerspitzen die Maske am oberen Rand gegen deine Stirn. Nun beginne langsam deinen Kopf nach hinten in den Nacken zu bewegen, dabei atmest du durch die Nase in die Maske aus. So wird das Wasser aus der Maske verdrängt und man kann in ruhe weiter Tauchen.

(Hinweis: Drei Bilder mit Maske ausblasen)

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Kommunikation unter Wasser

Unter Wasser richtig zu sprechen ist zurzeit nur mit einer Vollgesichtsmaske mit Funk möglich und das gibt es eher bei Berufstauchern. Um sich dennoch mit einander verständigen zu können, haben sich Taucher und Taucherinnen eine Reihe von Handzeichen ausgedacht. Viele dieser Zeichen verstehen alle Taucher. Es gibt aber regionale Abweichungen. Du kannst dir mit deinem Buddy oder mit deiner Tauchgruppe auch eigene Handzeichen ausdenken. Wichtig ist nur, dass dein Buddy und du und jeder in der Tauchgruppe unter allen Handzeichen das Gleiche verstehen. Deshalb werden die Handzeichen auch beim Briefing besprochen.

Hier zeigen wir dir die wichtigsten Handzeichen. Achte bei der Nutzung der Handzeichen darauf, dass du sie deutlich anzeigst.

„Dein Tauchlehrer/in wird vor deinem Tauchgang alle wichtigen Anzeichen mit dir Abstimmen“

(Hinweis: Bilder mit Anzeichen einfügen)

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Tauchen ist richtiger Sport, auch wenn man die Anstrengungen gar nicht richtig bemerkt ….

Nach dem Tauchgang …

Hier ein paar Hinweise für dich, was du nach einem Tauchgang tun solltest:

  • gönne dir eine ruhige Pause
  • tausche deine nasse Kleidung gegen trockenen Kleidung
  • trinke ausreichend Wasser, bis 1,5 Liter zusätzlich zu dem ohnehin nötigen Flüssigkeitsbedarf
  • mache keinen Sport
  • mache mit deiner Tauchgruppe/Buddy ein Debriefing

Fliegen nach dem Tauchen …

Dein Körper nimmt bei jedem Tauchen Stickstoff auf. Die Entsättigung deines Körpergewebes vom Stickstoff dauert bist zu 24 Stunden. Eine vollständige Entsättigung kann sogar bis zu 48 Stunden dauern. Daher solltest du aus Sicherheitsgründen nach dem letzten Tauchgang innerhalb von 24 Stunden nicht fliegen.  Ebenso solltest du nach einem Tauchtag 24 Stunden warten, bis du eine Bergtour startest

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Umweltschutz

An einer intakten, sauberen und gesunden Unterwasserwelt können wir uns als Taucher erfreuen. Deswegen sollte der Umweltschutz für uns Taucher eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein. Auch im alltäglichen sollte die Umwelt möglichst gering belastet und respektvoll behandelt werden.

Wenn du später ein Taucher/in bist halte dich immer an folgende Grundsetze und versuche eine Vorbildfunktion zu sein:

  • der Ein- und Ausstieg sollte so gewählt werden, dass der Uferbereich schonlich behandelt werden kann und man nicht durch Pflanzen ect. klettert
  • vermeide es den Grund zu berühren
  • anfassen der Tiere und Pflanzen sollte unterlassen werden
  • kaufe und sammle keine Souvenirs aus dem Wasser
  • sammel den Müll AM sowie IM Wasser und entsorgt ihn so umweltfreundlich wie es geht
  • seit euch bewusst, wenn ihr Tauchen geht, dass ihr die Gäste in der Unterwasserwelt seit und benehmt euch dementsprechend
  • macht so wenig Müll wie es geht, vermeidet Plastik und schmeißt diesen nicht einfach ins Meer oder auf den Boden
  • wenn ihr Müll an einem Strand oder Ufer findet, macht ein Foto und ladet dieses in der Social Media Welt mit dem #isthisyours hoch.

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Fertig! Was kannst du nun mit deinem Intro Scuba Programm machen?

Das Programm beinhaltet keinen Tauchschein und du darfst somit nicht mit einem anderen Taucher alleine tauchen gehen. Du hast nun den ersten Einblick in die Taucherwelt erlebt. Weißt jetzt, wie es ist unter Wasser zu atmen und was du für Ausrüstung benötigst.

Wie geht dein Abenteuer weiter?

Nachdem du erfolgreich das Intro Diver Programm durchlaufen hast, kannst du schon einen groß Teil der Aufgaben. Der nächste Schritt wird dir noch mehr ermöglichen.

Deine Optionen:
CWD = hier darfst du nur im indoor Becken oder einem Pool tauchen.
SD = hier darfst du auch außerhalb tauchen, benötigst aber einen Profitaucher an deiner Seite. Sozusagen eine Verringerung des OWD‘s.
OWD = Mit diesem Tauchschein darfst du bis 18 Metern tief tauchen. Kannst einen Tauchurlaub machen, bei verschiedenen Tauchgruppen mit tauchen oder einfach mit einem anderen Brevetierten Taucher (Buddy) in einen See tauchen gehen.

Wie auch immer du dich entscheidest, es wird dein Leben bereichern und dir Freude bringen. Sprich mit deinem Tauchlehrer/in, was für dich der beste Weg ist und wo du selbst noch hin möchtest.

Noch viele Träume die du dir erfüllen kannst …

NSC stellt dir nicht nur einen hochqualifizierten Tauchlehrer/in zur Seite sondern auch eine große Vielfallt an weiteren Abenteuern. 

Du kannst dir beim Tauchen noch jede Menge Specialltys aneignen und deine Fertigkeiten immer weiter ausbauen. Wie z.B. mit

  • Nachttauchen
  • Wracktauchen
  • Nitrox
  • Icetauchen
  • Höhlentauchen

und viele mehr …..

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Kursübersicht

(Hinweis: Bild von der Kursübersicht)

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